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Fahrzeuge kaufen, leasen oder verkaufen

Egal, ob Sie Ihren Fuhrpark mit Neu- oder Gebrauchtfahrzeugen ausstatten, einen Firmenwagen verkaufen oder die gesamte Fahrzeugflotte leasen möchten: Welche Behördengänge Sie zu erledigen haben und an welche Stellen Sie sich im jeweiligen Fall wenden müssen, erfahren Sie auf diesen Seiten.

Weitere Informationen und Tipps rund um den Fahrzeugkauf und –verkauf finden Sie auch in der Lebenslage Fahrzeuge.

Es lohnt sich, sich frühzeitig über den genauen Zeitwert bei Gebrauchtwagen zu informieren. Über einen Vergleich aktueller Inserate erhält man eine Vorstellung über den ungefähren Marktwert des gewünschten Fahrzeuges.

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick darüber, wie Fahrzeuge auf unterschiedlichen Online-Portalen bewertet werden. Automobilclubs führen Statistiken über Zuverlässigkeit, Mängel- und Pannenhäufigkeit der gängigen Kfz-Marken und -Modelle.

    Sie haben hier die Möglichkeit, sich über folgende Themen zu informieren:

  • Fahrzeugkauf

    Beim Kauf eines Neuwagens erhalten Sie vom Händler:

    • Zulassungsbescheinigung Teil II (früher: Fahrzeugbrief)
    • wenn der Händler das Fahrzeug für Sie zugelassen hat: Zulassungsbescheinigung Teil I (früher: Fahrzeugschein)
    • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier; COC steht für „Certificate of Conformity“ und bedeutet, dass das Fahrzeug nach internationalen Normen anerkannt und auf internationalem Markt zugelassen ist) 
    • die Schlüssel 
    • Bedienungsanleitungen 
    • weitere Unterlagen zum Fahrzeug 

     

    Beim Kauf eines Gebrauchtwagens erhalten Sie:

    • Zulassungsbescheinigung Teil I und II (beziehungsweise Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein)
    • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier; COC steht für „Certificate of Conformity“ und bedeutet, dass das Fahrzeug nach internationalen Normen anerkannt und auf internationalem Markt zugelassen ist)
    • die Schlüssel
    • Bedienungsanleitungen
    • gültige Bescheinigungen über Haupt- und Abgasuntersuchung
    • Abnahmebescheinigungen für eventuelle Ein- und Anbauten

     

    Wenn das Fahrzeug vor dem 1. Oktober 2005 vorübergehend stillgelegt wurde:

    • Abmeldebescheinigung

     

    Hinweis: Erst wenn Ihnen diese Unterlagen ausgehändigt wurden, sollten Sie den vollen Kaufpreis bezahlen. Wenn Sie ein Fahrzeug gekauft haben, müssen Sie es auf Ihren Namen anmelden.

     

    Hinweis: Der Kaufvertrag kann sowohl mündlich als auch schriftlich abgeschlossen werden. Wenn Sie einen schriftlichen Vertrag abschließen, kann es zweckmäßig sein, einen Vordruck eines Kaufvertrages zu benutzen. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Automobilclub oder Ihrer Versicherung beraten. Wichtig ist die zweifache Ausfertigung des Vertrages, eine für Sie und eine für den Verkäufer.

  • Fahrzeugleasing/Flotten-Leasing

    Vor allem für bilanzierungspflichtige Betriebe kann das Leasen von einzelnen Fahrzeugen Steuer- und Bilanzvorteile bringen, die z.B. die Liquidität erhöht, das Eigenkapital schont sowie eine transparente Kalkulationsgrundlage bietet.

     

    Besonders interessant für Betriebe mit einem größeren Fuhrpark ist das Flotten-Leasing, bei dem nicht ein einzelnes Objekt, sondern eine ganze Fahrzeugflotte geleast wird. Fahrzeugleasingverträge sind häufig mit bestimmten Auflagen verbunden, so etwa einer Kilometerbegrenzung oder einer sogenannte Restwertfixierung. Weitere Rechte und Pflichten bei der Rückgabe eines Leasingfahrzeuges sind im Vertrag zwischen Leasinggeber und –nehmer festgehalten.

     

    Hinweis: Weitere Information erhalten Sie beim Bundesverband Finanzierung und Leasing e.V. oder beim Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL).

  • Einfuhr von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen

    Erwirbt eine Firma ein Kraftfahrzeug im Ausland und möchte es in Deutschland zulassen, ist neben den üblichen Zulassungsdokumenten noch eine Zollunbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich, falls das Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Land eingeführt wird.

     

    Bei Fahrzeugen, die nicht älter sind als 6 Monate oder nicht mehr als 6.000 km zurückgelegt haben, muss außerdem noch eine Mitteilung über Umsatzsteuerzwecke abgegeben werden.

     

    Im Einzelfall können noch weitere Unterlagen zur Zulassung benötigt werden.

     

    Hinweis: Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik "Ausländische Kraftahrzeuge" in der Lebenslage Fahreuge.

  • Fahrzeugverkauf

    Wenn Sie ein Fahrzeug verkaufen wollen, sind Sie dazu verpflichtet, den Verkauf bei der Zulassungsbehörde zu melden. Was Sie dabei alles zu beachten haben, lesen Sie in der entsprechenden Leistungsbeschreibung zur "Anzeigepflicht beim Verkauf von Fahrzeugen". 

     

    Hinweis: Da sich beim Fahrzeugverkauf die Fälle häufen, in denen der Käufer seiner Verpflichtung zur Ab- bzw. Ummeldung nicht nachkommt, empfehlen wir Ihnen – vor allem beim Verkauf des Fahrzeuges ins Ausland – es vor der Übergabe abzumelden damit Ihre Halterpflichten (Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung, Kraftfahrzeugsteuer) beendet sind.

Übersicht der angebotenen Leistungen

Um die entsprechenden Verwaltungsleistungen anzuzeigen und weitere Informationen über die Verfahren nachzulesen, geben Sie nun auf der linken Seite den Ort Ihres Firmensitzes ein. Nach erfolgter Ortseingabe werden die für Sie relevanten Verfahren aus Ihrem Landeszuständigkeitsfinder aufgelistet. Sollte das gesuchte Verfahren nicht enthalten sein, so ist dies durch Ihr Bundesland noch nicht hinterlegt. 

Bitte geben Sie einen Ort an, damit die entsprechenden Verwaltungsleistungen angezeigt werden können.