Verwaltungsdurchklick

Spezielle Ausbildungsformen

Nicht alle Unternehmen können die Voraussetzungen zur Durchführung einer Vollausbildung erfüllen. Besondere Modelle bzw. spezielle Ausbildungsformen ermöglichen es auch diesen Betrieben, ausbilden zu können. Hierbei sind zahlreiche Varianten denkbar, wie Sie im folgenden Ausklappmenü nachlesen können.

Auch bei der Ausbildung von Menschen mit Behinderung müssen gesonderte Regelungen beachtet werden. Welche dies sind und an wen Sie sich wenden können, finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.

Eine interessante Option, jungen Menschen in Ausbildung eine Zusatzqualifikation zu ermöglichen, stellt die (zeitlich begrenzte) Ausbildung im Ausland dar. Mehr dazu im gleichnamigen Menüpunkt auf dieser Seite.

    Sie haben hier die Möglichkeit, sich über folgende Themen zu informieren:

  • Ausbildungsformen

    Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Einblick in besondere Ausbildungsmodelle bzw. spezielle Ausbildungsformen, die auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit näher beschrieben werden:

    • Ausbildung in Kooperationsbetrieben: Betriebe, die nicht für eine Vollausbildung zugelassen sind, kooperieren im Rahmen der Ausbildung entweder mit einem anderen Unternehmen oder mit einem Ausbildungsträger.
    • Ausbildung in Teilzeit: Diese Ausbildungsform eignet sich vor allem für junge Väter und Mütter. Weiterführende Informationen erhalten Sie beispielsweise auf der Internetseite der IHK Rhein-Neckar.
    • Ausbildung spezieller Personengruppen: Wer spezielle Personengruppen (u.a. Personen mit Migrationshintergrund, Lernschwierigkeiten oder mit einer Behinderung) ausbildet, hat die Möglichkeit, auf verschiedene Förderinstrumente zurückgreifen. 
    • Ausbildung im Verbund: Betriebe, die nicht für eine Vollausbildung zugelassen sind, können auch im Verbund ausbilden. Meist handelt es sich dabei um neu gegründete, kleine oder stark spezialisierte Unternehmen, die sich zum Zweck der Ausbildung des Fachkräftenachwuchses zusammenschließen.
    • Überbetriebliche Ausbildung: Die überbetriebliche Ausbildung ist ein Element des Dualen Systems, das die Ausbildungselemente Betrieb und Berufsschule ergänzt. Sie deckt die Ausbildungsbereiche ab, die von einem einzelnen Betrieb nicht geleistet werden können, weil er beispielsweise nicht über die entsprechenden Maschinen oder das dazu nötige Personal verfügt.
  • Ausbildung behinderter Menschen

    Für die Ausbildung behinderter Menschen gelten gesonderte Vorschriften. In dem Internetangebot des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales einfach teilhaben“ sind detaillierte Informationen hinterlegt. Regelungen und Vorschriften sind in einem Dokument des Hauptausschusses des Bundesinstitutes für Berufsbildung nachzulesen.

     

    Hinweis: Interessierte Unternehmen können sich in der Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über die Zugangswege jüngerer Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Betrieb informieren. Auch in der Broschüre Tipps und Hilfen in der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit können Sie Informationen zu der Beschäftigung spezieller Personengruppen, wie behinderte Menschen, entnehmen.

     

    Hinweis: Bildet ein Betrieb Menschen mit Behinderung aus, können Ausbildungszuschüsse beantragt werden. Näheres lesen Sie im Menüpunkt „Fördermittel für Ausbildungsbetriebe“.

  • Ausbildung im Ausland

    Um Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und einen Blick über den Tellerrand zu werfen, steht es den Ausbildungsbetrieben offen, die Auszubildenden einen Teil der Ausbildung im Ausland absolvieren zu lassen. Die dadurch erworbenen Sprachkenntnisse und interkulturellen Fähigkeiten sind für viele Unternehmen eine interessante Zusatzqualifikation für ihren späteren Mitarbeiter.

     

    Hinweis: Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der IHK Darmstadt Rhein-Main-Neckar und der IHK Rhein-Neckar.

     

    Hinweis: Haben Sie als Unternehmen Interesse, Jugendlichen aus dem Ausland einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz anzubieten? Dann schauen Sie doch mal auf die Seite „Einreise“ oder „Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter“ auf diesem Portal.

Übersicht der angebotenen Leistungen

Um die entsprechenden Verwaltungsleistungen anzuzeigen und weitere Informationen über die Verfahren nachzulesen, geben Sie nun auf der linken Seite den Ort Ihres Firmensitzes ein. Nach erfolgter Ortseingabe werden die für Sie relevanten Verfahren aus Ihrem Landeszuständigkeitsfinder aufgelistet. Sollte das gesuchte Verfahren nicht enthalten sein, so ist dies durch Ihr Bundesland noch nicht hinterlegt. 

Bitte geben Sie einen Ort an, damit die entsprechenden Verwaltungsleistungen angezeigt werden können.