Verwaltungsdurchklick

Beendigung der Ausbildung und Übernahme

Mit Abschluss der Ausbildung erhalten die Auszubildenden in der Regel drei Arten von Zeugnissen:

  • Zeugnis der Berufsschule
  • Zeugnis über das Bestehen der Abschlussprüfung gemäß §37 Abs. 1 Satz 2 BBiG
  • Zeugnis des Unternehmens in Form eines einfachen oder qualifizierten Zeugnisses nach §16 BBiG

Ein Ausbildungsverhältnis kann auf mehrere Arten enden. In den meisten Fällen enden die Ausbildungsverträge nach Bestehen der Abschlussprüfung mit der Übergabe der Zeugnisse. Ziel sollte es dann sein, die Auszubildenden (zumindest befristet) zu übernehmen.

Warum es zu einer vorzeitigen Beendigung des Ausbildungsverhältnisses kommen kann und was dabei zu beachten ist, wird im Folgenden ebenfalls erläutert. Mehr zu dem Thema „Übernahme“ finden Sie in dem Forum für AusbilderInnen des Bundesinstitutes für Berufsbildung.

Hinweis: Jugendliche der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) werden in der Regel für mindestens ein Jahr befristet oder unbefristet übernommen (§78a BetrVG).

    Sie haben hier die Möglichkeit, sich über folgende Themen zu informieren:

  • Vorzeitige Beendigung

    Ein Ausbildungsverhältnis kann mit einer Kündigung während (oder am Ende) der Probezeit durch den Arbeitgeber beendet werden sowie durch eine Kündigung vor Beginn der Ausbildungszeit. Dabei müssen Ausbildende zahlreiche arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Vorgaben beachten. Eine Zusammenstellung an Informationen über die Kündigung bietet die Internetseite der IHK Pfalz sowie das dazugehörige Merkblatt. Ein Musterschreiben einer Kündigung ist ebenfalls bei der IHK Pfalz eingestellt.

     

    Des Weiteren kann ein Ausbildungsverhältnis nach dem Ende der Probezeit mit Hilfe eines Aufhebungsvertrages durch den Arbeitgeber erfolgen. Gängig ist dieser etwa bei Täuschung und Insolvenz des Unternehmens.

     

    Hinweis: Ausführlich wird das Thema Kündigung u.a. unter folgenden Links behandelt:

  • Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung

    Deutschland hat einen zunehmenden Fachkräftemangel zu verzeichnen, der bereits bei der Nicht-Besetzung von Ausbildungsplätzen beginnt. Daher empfiehlt es sich, dass qualifizierte Fachkräfte frühzeitig an ein Unternehmen gebunden werden, in dem unter anderem Entwicklungsperspektiven aufgezeigt werden.

     

    Im Falle der Übernahme eines Auszubildenden kann ein befristeter oder ein unbefristeter Vertrag geschlossen werden. Die Entscheidung einen Auszubildenden nicht zu übernehmen, kann beispielsweise darin begründet sein, dass ein Unternehmen bzw. ein Betrieb mehr Jugendliche ausbildet, als er beschäftigen kann.

Übersicht der angebotenen Leistungen

Um die entsprechenden Verwaltungsleistungen anzuzeigen und weitere Informationen über die Verfahren nachzulesen, geben Sie nun auf der linken Seite den Ort Ihres Firmensitzes ein. Nach erfolgter Ortseingabe werden die für Sie relevanten Verfahren aus Ihrem Landeszuständigkeitsfinder aufgelistet. Sollte das gesuchte Verfahren nicht enthalten sein, so ist dies durch Ihr Bundesland noch nicht hinterlegt. 

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