Verwaltungsdurchklick

Feinstaubplakette

Seit dem 1. März 2008 bestehen in den Umweltzonen mehrerer Städte und Gemeinden Fahrverbote für Altfahrzeuge mit besonders hohen Abgaswerten. Ziel ist die Verringerung der Feinstaubbelastung. Ein neues Verkehrszeichen "Umweltzone" signalisiert das feinstaubbedingte Fahrverbot für diese Fahrzeuge. In diesen Zonen dürfen nur Fahrzeuge fahren, die mit einer Feinstaubplakette gekennzeichnet sind oder über bestimmte Ausnahmegenehmigungen verfügen.

Die Plakette wird in drei verschiedenen Farben ausgegeben, die jeweils einer Schadstoffgruppe zugeordnet sind. Die Einordnung Ihres Fahrzeugs in eine der Schadstoffgruppen richtet sich nach den Emissionsschlüsselnummern, die Sie in den Fahrzeugpapieren finden.

Um eine solche Plakette zu beantragen, müssen Sie sich an die Zulassungsstelle Ihres Landkreises bzw. Ihrer kreisfreien Stadt (Hauptwohnsitz) wenden. Auch alle Stellen, die zur Durchführung einer Abgasuntersuchung berechtigt sind, dürfen die Plakette herausgeben. Dies sind neben den Prüfstellen der Überwachungsorganisationen (TÜV, Dekra u.a.) auch viele Kfz-Werkstätten. Zudem bieten einige Stadt- und Landkreise Onlinedienste an, über die Sie eine Feinstaubplakette elektronisch bestellen können.

Eine Übersicht über die Städte und Gemeinden, die Umweltzonen eingerichtet haben oder dieses planen, finden Sie auf der Seite des Umweltbundesamtes. Auf den Seiten des Bundesumweltministeriums finden Sie weitere ausführliche Informationen rund um die Themen Umweltzonen und Feinstaubplakette.

Hinweis: In der Metropolregion Rhein-Neckar haben die Städte Heidelberg und Mannheim Umweltzonen ausgewiesen, in die nur Fahrzeuge einfahren dürfen, die mit einer entsprechenden Feinstaubplakette versehen sind.

Hinweis: Seit Juli 2016 können Käufer von Elektroautos eine Prämie beantragen. Sie erhalten einen Betrag von 4.000 Euro für rein elektrische Fahrzeuge und von 3.000 Euro für Plug-in-Hybride. Der Umweltbonus soll die Akzeptanz der Elektromobilität fördern. Er wird jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie geleistet. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), welches den Bonus auszahlt. Die Anträge können online beim Bafa gestellt werden. Das Programm läuft 2019 aus.

Übersicht der angebotenen Leistungen

Nachdem Sie Ihren Wohnort ausgewählt haben, können Sie hier weitere Informationen zu den beschriebenen Verfahren nachlesen. Sollte das gesuchte Verfahren nicht enthalten sein, so ist dies für Ihr Bundesland noch nicht hinterlegt.

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