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Qualifizierte Fachkraft

Sie sind eine qualifizierte Fachkraft und möchten nach Deutschland einreisen, um hier zu arbeiten? Dann finden Sie in diesem Menüpunkt weitergehende Informationen zur Einreise zum Zweck der Erwerbstätigkeit.

Sie möchten wissen, wie Sie Ihren Berufsabschluss in Deutschland einschätzen und anerkennen lassen können? Informieren Sie sich unter www.bq-portal.de oder www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/

Hinweis: Seit 1.8.2012
Befristeter Aufenthaltstitel "Blaue Karte EU" für ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus einem Nicht-EU-Staat

  • mit einem deutschen Hochschulabschluss oder
  • mit einem anerkannten ausländischen Hochschulabschluss oder
  • mit einem dem inländischen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss,

die ein bestimmtes Jahresgehalt (Mindestbruttogehalt bei Mangelberufen 34.944 Euro, für andere Berufe 44.800 Euro) und einen Arbeitsvertrag bzw. ein konkretes, verbindliches Arbeitsplatzangebot vorweisen können. Ein Wechsel des Arbeitsplatzes ist in den ersten zwei Jahren der Beschäftigung genehmigungspflichtig.

Wenn Sie noch keinen Arbeitsplatz in Deutschland gefunden haben, dann können Sie aufgrund Ihres Hochschulabschlusses mit einem Visum zur Arbeitsplatzsuche für bis zu sechs Monate nach Deutschland kommen, um einen Arbeitsplatz zu suchen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihren Lebensunterhalt in der gesamten Zeit des Aufenthaltes sicherstellen können, denn einer Beschäftigung dürfen Sie in dieser Zeit nicht nachgehen. Wenn Sie einen entsprechenden Arbeitsplatz gefunden haben, können Sie gleich in Deutschland die notwendige Blaue Karte EU oder eine Aufenthaltserlaubnis beantragen und bleiben, ohne vorher auszureisen.

 

 

Folgende Einreisebestimmungen sind zu beachten:

  • EU-Bürger sowie Bürger aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz

    Einreise und Arbeit: Sie genießen Freizügigkeit und können in Deutschland uneingeschränkt leben und arbeiten. Sie müssen allerdings einen gültigen Personalausweis oder Reisepass besitzen. Nach Ihrer Ankunft in Deutschland müssen Sie sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde Ihres neuen Wohnortes anmelden.

     

    Hinweis: Aufgrund einer Änderung des Freizügigkeitsgesetzes EU zum 29.01.2013 werden über das bestehende Freizügigkeitsrecht ab sofort keine entsprechenden amtlichen Bescheinigungen (Freizügigkeitsbescheinigungen) mehr ausgestellt. Die Freizügigkeitsrechte von Unionsbürgern und Angehörigen der EWR-Staaten bleiben jedoch unverändert bestehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

     

    Familiennachzug: Haben Ihre Familienangehörigen dieselbe Staatsbürgerschaft wie Sie, können sie ohne Visum nach Deutschland einreisen. Nach der Einreise müssen sie sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde ihres neuen Wohnortes anmelden. Besitzen die Familienangehörigen eine andere Staatsangehörigkeit, so müssen sie zur Einreise nach Deutschland gegebenenfalls ein Visum beantragen (für mehrere Staaten gelten Ausnahmeregelungen) und innerhalb von drei Monaten nach Einreise bei der zuständigen Ausländerbehörde das Visum in eine Aufenthaltserlaubnis umwandeln lassen.

     

    Nachweis von Deutschkenntnissen: Sie müssen vor der Einreise keine Deutschkenntnisse nachweisen. Ihr Ehe-/Lebenspartner und Ihre Kinder müssen bei Nachzug ebenfalls keinen Nachweis von Deutschkenntnissen erbringen. 

     

    Erwerbstätigkeit des Ehe-/Lebenspartners in Deutschland: Wenn Ihr Ehe/-Lebenspartner eine Erwerbstätigkeit in Deutschland aufnehmen möchte, ist dies möglich.

  • Nicht-EU-Bürger

    Einreise und Arbeit: Sie benötigen zur Einreise nach Deutschland sowie für den Aufenthalt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit grundsätzlich ein nationales Visum (D-Visum), welches sie bei der Auslandsvertretung beantragen müssen.

     

    Nach Ihrer Ankunft in Deutschland müssen Sie sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde Ihres neuen Wohnortes anmelden.

     

    Um in Deutschland weiter arbeiten zu können, müssen Sie innerhalb von drei Monaten nach Einreise bei der für Ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde das Visum in eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung umwandeln lassen.

     

    Integrationskurs: Zur Förderung der Integration in Deutschland besteht die Möglichkeit, einen Integrationskurs zu besuchen. Als Nicht-EU-Bürger haben Sie einen gesetzlichen Anspruch zur einmaligen Kursteilnahme. Der Teilnahmeanspruch ist an die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für bestimmte Aufenthaltszwecke gebunden und setzt einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland voraus. Wenn Sie nur für eine begrenzte Zeit (z.B. für eine projektgebundene Beschäftigung) nach Deutschland kommen, haben Sie keinen Teilnahmeanspruch. Ebenso haben Sie keinen Anspruch, wenn geringer Integrationsbedarf besteht (z.B. wenn Sie einen Hochschulabschluss besitzen).

     

    Familiennachzug: Haben Ihre Familienangehörigen dieselbe Staatsbürgerschaft wie Sie, müssen sie ein Visum beantragen (für mehrere Staaten gelten Ausnahmeregelungen) und erhalten danach auf Antrag eine Aufenthaltserlaubnis bei der für den Wohnort zuständigen Ausländerbehörde. Nach der Einreise müssen sich auch Ihre Familienangehörigen innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde ihres neuen Wohnortes anmelden.

     

    Nachweis von Deutschkenntnissen: Sie müssen vor der Einreise nachweisen, dass Sie über ausreichend Deutschkenntnisse verfügen. Ihr Ehe-/Lebenspartner muss, wenn er ebenfalls Nicht-EU-Bürger ist, bei Nachzug nach Deutschland, einen Nachweis einfacher Deutschkenntnisse erbringen. Dazu muss er bei Beantragung des Visums ein Sprachzeugnis vorlegen oder bei der persönlichen Vorsprache bei der Auslandsvertretung zeigen, dass Sie die geforderten Deutschkenntnisse erfüllen. Nachziehende Kinder müssen keine Deutschkenntnisse nachweisen.

     

    Erwerbstätigkeit des Ehe-/Lebenspartners in Deutschland: Wenn Ihr Ehe- oder Lebenspartner dieselbe Staatsbürgerschaft wie Sie hat und eine Erwerbstätigkeit in Deutschland aufnehmen möchte, müssen Sie nachweisen, dass Sie zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in Deutschland berechtigt sind oder dass die eheliche Lebensgemeinschaft seit mindestens zwei Jahren rechtmäßig in Deutschland bestanden hat und eine Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis nicht aus irgendeinem Grund ausgeschlossen ist. Anschließend kann Ihr Ehepartner eine Arbeitserlaubnis beantragen.

     

    Dauerhafter Aufenthalt in Deutschland: Um sich in Deutschland dauerhaft aufhalten und arbeiten zu können, benötigen Sie zunächst eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis. Bei der für Sie zuständigen Ausländerbehörde können Sie eine unbefristete Niederlassungserlaubnis beantragen. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass Sie sich seit mindestens fünf Jahren in Deutschland aufhalten. Statt der Niederlassungserlaubnis können Sie auch die Erlaubnis „Daueraufenthalt-EG“ beantragen. Sie ist ebenfalls eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und ermöglicht Ihnen innerhalb der EU ein größeres Maß an Mobilität.

  • Ausnahmeregelungen für Bürger aus: Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika

    Einreise und Arbeit: Sie benötigen für die Einreise kein Visum. Sie müssen allerdings einen gültigen Reisepass besitzen. Nach Ihrer Ankunft in Deutschland müssen Sie sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde Ihres neuen Wohnortes anmelden.

     

    Um in Deutschland arbeiten zu können, müssen Sie innerhalb von drei Monaten nach Einreise eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung bei der für Sie zuständigen Ausländerbehörde beantragen.

    Beachten Sie, dass eine Arbeitsaufnahme erst dann erfolgen darf, wenn die Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde. Dies bedeutet, dass für die Zeit des Antragsverfahrens keine Beschäftigung stattfinden kann. Um eine Arbeitsaufnahme direkt nach der Einreise zu ermöglichen, ist es empfehlenswert, dass qualifizierte Arbeitnehmer aus den hier genannten Staaten dennoch vor ihrer Einreise einen Visumantrag stellen. Das Visum wird in der Regel für einen Zeitraum von drei Monaten ausgestellt. Innerhalb dieser drei Monate müssen Sie auf Grundlage des Visums eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung beantragen.

     

    Integrationskurs: Zur Förderung der Integration in Deutschland besteht die Möglichkeit, einen Integrationskurs zu besuchen. Als Nicht-EU-Bürger haben Sie einen gesetzlichen Anspruch zur einmaligen Kursteilnahme. Der Teilnahmeanspruch ist an die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für bestimmte Aufenthaltszwecke gebunden und setzt einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland voraus. Wenn Sie nur für eine begrenzte Zeit (z.B. für eine projektgebundene Beschäftigung) nach Deutschland kommen, haben Sie keinen Teilnahmeanspruch. Ebenso haben Sie keinen Anspruch, wenn geringer Integrationsbedarf besteht (z.B. wenn Sie einen Hochschulabschluss besitzen).

     

    Familiennachzug: Haben Ihre Familienangehörigen dieselbe Staatsbürgerschaft wie Sie, können sie ohne Visum nach Deutschland einreisen. Nach der Einreise müssen sie sich innerhalb einer Woche bei der Meldebehörde ihres neuen Wohnortes anmelden. Innerhalb von drei Monaten müssen sie bei der für ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Besitzen die Familienangehörigen eine andere Staatsangehörigkeit, so müssen sie gegebenenfalls zur Einreise ein Visum beantragen (für mehrere Staaten gelten Ausnahmeregelungen).

     

    Nachweis von Deutschkenntnissen: Sie müssen vor der Einreise keine Deutschkenntnisse nachweisen. Ihr Ehe-/Lebenspartner und Ihre Kinder müssen bei Nachzug ebenfalls keinen Nachweis von Deutschkenntnissen erbringen.  

     

    Erwerbstätigkeit des Ehe-/Lebenspartners in Deutschland: Wenn Ihr Ehe-/Lebenspartner dieselbe Staatsbürgerschaft wie Sie hat und eine Erwerbstätigkeit in Deutschland aufnehmen möchte, ist dies möglich, wenn Sie zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in Deutschland berechtigt sind oder die eheliche Lebensgemeinschaft seit mindestens zwei Jahren rechtmäßig in Deutschland bestanden hat und eine Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis nicht aus irgendeinem Grund ausgeschlossen ist. Anschließend kann Ihr Partner eine Arbeitserlaubnis beantragen.

     

    Dauerhafter Aufenthalt in Deutschland: Um sich in Deutschland dauerhaft aufhalten und arbeiten zu können, benötigen Sie  eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis. Bei der für Sie zuständigen Ausländerbehörde können Sie eine unbefristete Niederlassungserlaubnis beantragen. Hierzu ist unter anderem Voraussetzung,  dass Sie sich seit mindestens fünf Jahren in Deutschland aufhalten. Statt der Niederlassungserlaubnis können Sie auch die Erlaubnis „Daueraufenthalt-EG“ beantragen. Sie ist ebenfalls eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und ermöglicht Ihnen innerhalb der EU ein größeres Maß an Mobilität. Wir empfehlen, immer diese Erlaubnis zu beantragen.

Übersicht der angebotenen Leistungen

Nachdem Sie Ihren Wohnort ausgewählt haben, können Sie hier weitere Informationen zu den beschriebenen Verfahren nachlesen. Sollte das gesuchte Verfahren nicht enthalten sein, so ist dies für Ihr Bundesland noch nicht hinterlegt.

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